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Es war einmal: Die besten Storys von Jobmessen

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Es war einmal … Die besten Storys von unseren Jobmessen

Früher, als es noch Veranstaltungen gab (die Älteren werden sich erinnern), da tummelte sich auch nterra auf den einschlägigen Jobmessen, immer auf der Suche nach IT-Talenten. Aktuell läuft auch unser Recruiting fast ausschließlich digital ab. Die lustigen und zum Teil skurrilen Szenen, die sich auf den Messen ereignet haben, bleiben natürlich in Erinnerung und ein paar der besten davon kommen jetzt. 

 

So schön mit Senioren zu arbeiten

Eine Dame mittleren Alters kam bei uns am Stand vorbei, betrachtete ganz interessiert unsere Messewand, las die Flyer, nahm sich ein paar Süßigkeiten und las dann unsere Stellenanzeigen. Unter anderem die Stellenanzeige “Senior Consultant”.
Entzückt rief sie: “Ach wie schön, es gibt einem ja auch selbst so viel mit Senioren zu arbeiten. Und auch für sie selbst; dann haben sie noch eine Aufgabe”.
Ich war so perplex, dass ich nicht so richtig darauf antworten konnte, dann aber recht schnell (nachdem die Dame vorbei war) in schallendes Gelächter ausgebrochen bin. 

 

Kannst du hacken?

Ein Messebesucher, dessen Deutschkenntnisse in Ordnung, aber nicht perfekt waren, kam an den Stand. Ich versuche den Dialog möglichst detailgetreu wiederzugeben (Besucher = B / Jasmin = J)


B: Was macht Unternehmen?
J: Erklärt Consulting und Unternehmensbereiche / Portfolio
B: Also machst du Software
J: Ich mache keine Software aber unser Unternehmen beschäftigt sich viel mit Software
B: Also kannst du hacken? (ausgesprochen wie das Hack (Mett))
J: Wie hacken?
B: Na hacken, Computer hacken.
J: Nein, das machen wir nicht.
B: Meine Ex, scheiß Frau, du musst Facebook von ihr hacken
J: Davon abgesehen, dass ich das ich nicht will, kann ich das nicht.
B: (jetzt schon echt laut und sauer) Du bist auch kacke, hack dich rein und mach sie fertig
J: Nein und bitte geh jetzt auch weiter, ich kann nicht helfen
B: hier ausfallende Aussagen über Frauen vorstellen


An dieser Stelle traten dann auch Peter B. und Adrian in Aktion und kamen mir zur Hilfe.
Das sahen dann auch die Freunde des Besuchers, denen es auch recht unangenehm war und sie zogen ihn unter lautem Protest seinerseits weiter. Der Kerl kam zwischenzeitlich echt bedrohlich nah und war sehr unangenehm. 

 

Die Ameise

Eine junge Dame kam vorbei mit sehr viel Haar und den Kopfhörern an einer völlig falschen Stelle aufgesetzt (obwohl, wer weiß, wo unter dem Berg von Haaren die Ohren versteckt waren). Die Lautstärke ihrerseits lag so bei ca. 1 von 10. Ich glaube auch, dass sie gar nicht so wirklich mit uns sprach. Übrigens bei solchen “Patienten” versuchen immer alle diese dem anderen zuzuschustern 😁.
Bei ihr war es dann so, dass wir krampfhaft versuchten zu hören, was sie sagt. Und dann… aus dem Nichts ... eine Ameise. Die seelenruhig links auf der Stirn aus dem Haarbüschel kam, sich ihren Weg über die Stirn bahnte und dann, als wäre nichts gewesen, rechts wieder in die Haarpracht verschwand. Ohne von der Studentin überhaupt bemerkt worden zu sein.
Ohne weitere Worte (zumindest haben wir keine gehört) ging sie weiter und ließ uns völlig verdattert zurück. Die Ameise haben wir nie wieder gesehen. 

 

Chris

Unser lieber Chris tauchte auf einer Messe auf und schaute sich nach einem neuen Job um. Gerne irgendwas mit IT Admin.
Was die beiden Kollegen, die mit auf der Messe waren, damals noch nicht wussten: Wir waren tatsächlich in Überlegungen einen Admin einzustellen. Aber eben nur am Überlegen, also haben wir einfach mal seine Unterlagen eingesteckt und heute wollen wir ihn nicht mehr hergeben.

 

Jan-Hauke

Bei einer Jobtournee lernten wir Jan-Hauke kennen. Mit seiner mehrjährigen Erfahrung in Java natürlich ein absolutes Highlight einer solchen Messe. Das hat auch ein weiteres Unternehmen gewittert. Also haben wir erst einmal dingfest gemacht, dass Jan-Hauke bei der Abendveranstaltung UNSER Gast ist. In der Location selbst hatte ihn dann die konkurrierende HR-Managerin direkt entdeckt, lief auf ihn zu und wollte ihn mit an ihren Tisch nehmen. Das konnten wir natürlich nicht zulassen. Also nichts wie hin. “Sorry Larissa” (Name geändert) “der gehört uns 😉”. Und siehe da, Jan-Hauke, schön, dass du Teil von nterra bist.

Funfact: Großkotzig haben wir die ganze Zeit gesagt, dass wir ihn selbstverständlich einladen. Später kam dann die Bedienung und sagte, dass es noch so viel Kontingent gibt, dass alles aufs Haus geht… Aber der Wille war da.

 

Kontaktbörse

Manche verwechseln die Kontaktmessen in ihrem Sinn. So erhielt ich nach einer Messe eine Mail. Zwar ohne Lebenslauf, dafür mit einem kleinen “Partnerprofil”.
Jetzt sind wir 5 Jahre zusammen. Spaß, da wurde nichts draus 😆 

 

Autor:in

Jasmin Schaber
Jasmin Schaber

Die Macht ist mit Jasmin – und das nicht nur, wenn Sie Sternenzerstörer aus Klemmbausteinen baut. Sie ist unsere HR-Allzweckwaffe und in der ganzen nterra-Galaxie als Coach geschätzt.

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