Keep calm and hack on!
Vom ersten Prompt zum Prototypen: Wie wir beim Campfire gemeinsam die Grenzen künstlicher Intelligenz getestet und eigene Werkzeuge gebaut haben.
Statt individueller Weiterbildung setzten wir diesmal auf maximale Schwarmintelligenz. Unser Ausbildungs-Team verwandelte das Campfire in einen KI-Hackathon, bei dem wir gemeinsam in Zukunftstechnologien eintauchten und voneinander lernten.
Zukunft gestalten statt nur zuschauen
Die Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz verändert unsere tägliche Arbeit spürbar. Wer Schritt halten will, muss diese Technologien verstehen und selbst anwenden. Genau deshalb hieß die Aufgabe für alle Teams: Wir bauen ein nterra Cockpit mit Chatfunktion, News, Smart Directory und intelligenter Suche. Für die Umsetzung standen uns Werkzeuge wie Gemini, Langdock, Lovable und Google AI Studio zur Verfügung. Ziel war es, diese Tools unter realistischen Bedingungen direkt in der Praxis zu testen.
Mit geballter Teamkraft durch Tag eins
Vorab gab es kurze Videocalls zum Einmaleins der künstlichen Intelligenz, damit alle auf dem gleichen Stand starten konnten. Im Plenum lüftete sich schließlich das Geheimnis um die Teamaufstellung. Vier Gruppen mit je rund vierzehn Personen gingen ins Rennen. Schnell fanden sich innerhalb der Gruppen spezialisierte Einheiten für Backend, Frontend und Fachkonzepte. Nun galt es, Ideen zu strukturieren und herauszufinden, welches Werkzeug für welche Aufgabe passt. Welches Tool baut das beste UI, wo liegen die Grenzen bei der Token-Nutzung und wie ergänzen sich Techis und Nicht-Techis optimal? Es wurde beratschlagt, ausprobiert und getestet.
Tag zwei und die Ergebnisse
Der zweite Tag stand im Zeichen des Feinschliffs und der Finalpräsentation. Die Ergebnisse auf der Bühne zeigten deutlich, was in zwei Tagen entstehen kann. Von flüssigen Chat-Funktionen über intelligente Volltextsuchen bis hin zu Modulen für Zeiterfassung oder Wissensmanagement lieferten alle Gruppen funktionierende Prototypen ab. Der Hackathon hat gezeigt, wie viel entsteht, wenn interdisziplinäre Teams mit modernen Technologien an einem konkreten Ziel arbeiten.
Die Grenzen der Technologie
Bei all den Erfolgen gab es auch ernüchternde Momente. Wir haben gelernt, dass die Software hervorragende Ergebnisse für die ersten achtzig Prozent eines Entwurfs liefert, egal ob bei Code, Texten oder Video-Drafts. Für die verbleibenden zwanzig Prozent braucht es weiterhin viel menschliche Handarbeit. Das Pareto-Prinzip zeigte uns deutlich, wo die aktuellen Grenzen liegen.
Der wohlverdiente Ausklang
Neben der Arbeit am Bildschirm kam das Miteinander nicht zu kurz. Am Abend des ersten Tages legten wir eine Pause ein und genossen auf der Terrasse ein feines Grillbuffet. An der Bar feierten wir anschließend unsere Jubilare sowie ein Geburtstagskind. Die Kombination aus neuem Wissen, praktischer Erfahrung und entspanntem Austausch machte diese zwei Tage zu einem tollen Erlebnis. Wir haben nicht nur gelernt, wo die Grenzen aktueller KI-Werkzeuge liegen, sondern auch, wie viel wir gemeinsam in kürzester Zeit bewegen können. Dieses Campfire hat bewiesen: KI ist ein verdammt starker Co-Pilot, aber der echte Treibstoff hinter unseren Ideen bleiben wir selbst.





